No. 18: Der Sommer ist heiß.
Bewegen oder nicht? Linke Bewegung? Rechte Bewegung?
Bewegen oder nicht? Linke Bewegung? Rechte Bewegung?
Muss man über Gefühle sprechen? Nein, sagt Flippe. Recht hat er.
Flippe ist mit der Form beschäftigt. Nicht gesprächsbereit. Warum auch? Er ist der Star, klar. Er muss ja schauen, ob es was bringt? Debattenkultur? Warum auch.
Flippe hat Frauenbesuch! Wie sind seine Gefühle? Hat er welche?
Die Hinterland WG hilft beim Schottern im Wendland und wartet auf beaux temps.
Samantha: Ich bin sauer! Wie ein Rädchen in der Reproduktionsmaschine. Ausgenutzt! Mein Begehren! Das muss aufhören! Entweder will sie oder nicht. Aber das halte ich nicht mehr aus!
Die Höhepunkte der Küchenbegegnung übertreffen alles bisher Dagewesene: Samantha darf (wenn auch nur durch Trickserei) endlich Andreas’ Brüste berühren. Und das Kind ist da: Craig, weiblich zugeordnet.
Während Flippe aka Philip noch mit Samantha über gesellschaftliche Konstituierung durch Sprache debattiert, setzt Andrea dem mit unartikulierten Extremlauten (=Schreien) ein Ende: It’s Craig!
Für Samantha ist alles klar: Sprache erschafft Gesellschaft und damit die Trennung der Menschen von den anderen. Wie Änderung herbeiführen? Der Buchladen hat ein Nichtsprachlabor eingerichtet. Und Flippe trinkt einfach, bis er nicht mehr sprechen kann.
Die WG ist entspannt. Nach Samanthas geglückten Bemühungen, durch die gemeinsame Intonation diverser Hymnen eine neue Verbundenheit der Hinterland Protagonist_innen zu erreichen, wurde gemeinsam Weihnachten gefeiert und Silvester festlich zelebriert, von einigen Ausfällen Philips abgesehen. Doch: neues Jahr – gute Vorsätze!