Traumabewältigung in der Stadt: Nachdem die Frauenkirche wieder errichtet wurde, fiel auf, dass den Dresdnerinnen und Dresdnern ein angemessener Ort der Trauer, der Erinnerung und der Traumabewältigung fehlt.
Klarer Fall: Ein Denkmal muss her! RVMM ist zur Stelle und ruft den GROSSEN DENKMALSWETTBEWERB aus!
Wir fordern die Stadt auf, die von uns aus einer Hülle und Fülle von Einreichungen sorgfältig ausgewählten Beiträge zum großen Wettbewerb in der gebührenden Art und Weise zu berücksichtigen, um endlich ein angemessenes Denkmal zu errichten!
23. Februar 2010
Mit großem Interesse verfolgt RVMM den Aufruf der Oberbürgermeisterin Orosz, durch eine Menschenkette einen Wall um die Innenstadt zu errichten. Was wird aus den alleingelassenen Außenbezirken? Außerdem schlägt RVMM vor, durch gemessenes Schreiten der Kette ein lebendes Möbiusband zu schaffen und so auf Kontinuität, Unendlichkeit und die Faszination der Dresdnerinnen und Dresdner für naturwissenschaftliche Phänomene hinzuweisen…
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23. Februar 2010
Wieder erreichte uns Post mit neuen Vorschlägen. Kritisch wies unsere Hörerin Helga Beimler auf die Maskulinität des Beitrages aus der letzten Sendung hin und erarbeitete einen kulinarischen Beitrag. Guten Appetit!
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29. November 2009
Die Sächsische Zeitung hatte in Dresden zu einer Diskussionsveranstaltung im Haus der Presse geladen, um über einen Denkmalvorschlag einer von lokalen Prominenten getragenen Bürgerinitiative zu diskutieren.
Die Debatte mit dem „linksrechtsallesDiktatur“-Humoristen Gunther Emmerlich und „meine Kirche – mein Barock“ Blechbläser Ludwig Güttler gebar ganz viele materiale und ausgefallene Denkmalsvorschläge, die im Folgenden vorgestellt werden. In der Reinfolge Ihrer Bedeutung waren dies:
1. Der Sandsteinbrocken
2. Die Trümmermenschenkette
3. Der große Trauernde
4. Der Schmerzensmann
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29. November 2009
Der Frohes-Naturerbe-Bund hat seinen Vorschlag für unseren großen Wettbewerb eingereicht: Sandstein, Begrünung, Tränen und Gesundheit – dieser Vorschlag ist ganz weit vorn!
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18. September 2009
Mit lyrischen Poemen bombardieren wir das Trauma, erfahren warum die Dresdner Feuerwerksverrückt sind und welche Erfahrung die Kluft zwischen Tier und Mensch aufzulösen in der Lage war.
Achtung: Sehr angeregend, aber kein Denkmalsbeitrag im eigentlichem Sinn!
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1. Mai 2009
Stockholm aus Vorbild für die Traumabekämpfung in Dresden: Jag vet det finns en stor förståelse inne i min kulturen darför det finns så mycket människor på den här stan som lider under detsamma trauma. Alla oberoende voneinander använder vi performancen för uttrycka vår hållning.
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9. April 2009
Unsere Hörerin Senta hat uns einen tollen Vorschlag mit Faschingsfeierei geschickt, aber auch die Initiative no pasarán stellt sich vor. Sie will die Straße zurück, aber offen bleibt, welche es sein soll…
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11. Januar 2009
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freaks!
Wir, wir nennen uns „WIR SIND MITTENDRIN“, sind ein junges Design und Grafik- Unternehmen in Dresden. Uns interessiert seit langem Ihr Denkmalswettbewerb. Inhaltlich, aber natürlich ist unser Interesse auch ästhetischer Natur. Jetzt zum Abschluss dieses Jahres haben wir uns mit unserem Freundes- und Bekanntenkreis zusammen getan, um folgenden Beitrag zu leisten:
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27. Oktober 2008
Diesmal präsentiert Susanne Herr, Musiktherapeutin ihre Vorstellung einer Sing-Hall. In einer Akustik des Erwachens können hier die Dresdnerinnen und Dresdner unter/über/normalnasal intuitiv komponieren und Singen. Frau Herr läßt uns teilhaben an ihrer Posttraumatisierung, sozialer Ächtung durch die FDJ und ihrem umfassenden Wissen über Xing Ho Minh Che. Der Dresdner Kreuzchor ist aufgefordert, seine Mittel anteilig für dieses Therapiezentrum zu stiften!
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28. August 2008
“Welt ist ohne Sinn, Wissen würgt.” Das trifft ja zu. Doch was kann man daraus lernen?
voilá: Exportschlager “Entraumatisierung für die Welt”: was wir Moderne nennen – also die Zeit zwischen der europäischen Aufklärung und dem Ersten Weltkrieg – hat uns mit idealistischen Zumutungen überlastet und mit humanistischen Idealen geködert. Hier kommt nicht ein Trauma dazu, wir haben ein Entwöhnungstrauma der beendeten Moderne.
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