Das Radiokollektiv Volume Mascara Murmansk (kurz: RVMM), bestehend aus Ronny Presley (geb. in Tennessee/Ohio), Michael Genderkinger (gebürtig aus Rheinsberg) und Irmgard Lumpini (aus Palermo) prüft zeitgeschichtliche und tagesaktuelle Geschehnisse kritisch auf ihren politischen Gehalt und diskutiert Empfehlungen zu einem möglichen Umgang mit ebendiesen…

THIS YEAR – NO 5th FRAME!

RVMM-Kneipenquiz zum 70. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus.
Ein alter Hut bekommt Löcher.

Das Radiokollektiv Volume Maskara Murmansk konstatiert: Das es uns hier  geben kann, den exzentrischen Tanz, die gute Musik, die besten Bücher, den Feminismus, die Anarchie wie die Basisdemokratie liegt
an dem Sieg der Alliierten über Schland vor 70 Jahren. Der Heteronormativität, dem Rassismus, Faschismus und Antisemitismus darf deswegen jubilierend abgesagt werden. Abgesagt werden muss deswegen dieser Stadt, die Spielplatz von tausenden Patrioten und Patriarchen ist, die sich an politischem und kulturellem Revanchismus ergötzen. Hier können keine emanzipativen Siege gefeiert werden. Ihr und RVMM habt es nicht verhindert, doch wir fragen nicht wer Schuld hat oder wem es nützt. NEIN, wir fragen gar nichts mehr! Wir gehen feiern, bis die Black Guerrilla Family Gorbitz und Leuben übernimmt, Beyoncé als Oberbürgermeisterin täglich den B’Day begeht, Abahlali baseMjondolo zusammen mit Gusch Emunim die Altstadt besiedeln oder auf den Trümmern der Frauenkirche der Tempel des Kommunismus errichtet wird. Und RVMM feiert nicht in DIESER Stadt. Ganz lebenspraktisch empfehlen Ihre mascarierten Murmansker daher für den 8.Mai 2015: Wodka trinkend für den kommenden D-Day am Elbufer üben gehen bis Eure Nachbarn und alle anderen Deutschen endgültig kapitulieren. Dann kommt RVMM vielleicht auf den Radiowellen Eures Heimatsenders wieder angeschwebt.

No. 73 26.03., 20:30 Uhr/Wdhlg. am 12.04., 20:00 Uhr

Einer von hier erzählt, warum wir Most trinken. Das wir dehnt sich in Elvis aus und RVMM verwechselt sich in der Kunstkritik, die blockupy einordnet und wertet: because i am ghost. Andrea Mattoni: Wolke. Das Begehren ist vorbei. Not tits anymore.

No. 72 26.02., 20:30 Uhr/Wdhlg. am 08.03., 20:00 Uhr

Sauberkeit wird völlig überbewertet. Nicht bei RVMM: Das mobile Handwaschbecken bringt die Würde in das Dresdner Gedenken am Altmarkt zurück. Vaterschaft wird auch überbewertet. Nicht bei RVMM. Übrigens: Es eilt!

No. 71 25.12., 20:30 Uhr/Wdhlg. am 11.01., 20:00 Uhr

RVMM hat wie immer die absolute Wahrheit: Elvis lebt mit Lenin im Mausoleum und diskutiert Revolutionstheorien. Da beißt die Maus keinen Faden ab: Gewalt ist Ronnys Metier. 1. Aussprache im Hinterland.

No. 70 27.11., 20:30 Uhr/Wdhlg. am 14.12., 20:00 Uhr

Übermächtig begegnet uns die AfD in Persona Hans-Holger Malcomeß, der als Denkmal für Dresden die Goldene Vulva entworfen hat und präsentieren möchte. Im Hinterland kehrt Andrea zurück, da hilft auch keine Bachblütentherapie.

No. 67 24.04., 20:30 Uhr/Wdhlg. am 11.05., 20:00 Uhr

Wir verhandeln: Mobilitätspartnerschaften, Ronnys Tanzbereich (eine Schlägerei ist vorzuziehen) und die Überprüfung von Opfern der Shoa auf ihre Stasizugehörigkeit. Zack.

No. 66 27.03., 20:30 Uhr/Wdhlg. am 13.03., 20:00 Uhr

Schnappszahl! RVMM feiert gebührend: Elvis der Seeadler wird zelebriert, M. Genderkingers Tagebuch wird ins Öffentliche gezerrt, der 13. Februar erfährt die Beachtung, die er verdient (keine) und die Hinterland-WG diskutiert den sächsischen bible belt. NICHT IN FARBE, ABER LIVE!

No. 65 23.01., 20:30 Uhr/Wdhlg. am 08.02., 20:00 Uhr

Im neuen Jahr gibt’s neue Kategorien: Nachrufe und My D***! Außerdem enthüllen wir Freiherr von Knigges Einfluss auf Irmgards zerstörte Sozialisation und untersuchen den Einfluss unseres Denkmalswettbewerbes auf die neue Keks-Ausstellung im Militärhistorischen Museum Dresden.

No. 64 28.11., 20:30 Uhr/Wdhlg. am 14.12., 20:00 Uhr

Goethe macht Remmidemmi und aus Scheiße Gold!

No. 63 24.10., 20:30 Uhr/Wdhlg. am 10.11., 20:00 Uhr

Heftig! My Home is my Identiy – Effects of a threatened regional Identity, Elvis macht sich lustig über die unhaltbar gewordene Vorstellung, Subjekt sein zu wollen und die Hinterland-WG diskutiert die Frage, ob es sinnvoll ist, für die Tiere im Wald Bucheckern zu sammeln…